Indien

Indien übt einen besonderen Reiz aus auf spirituelle Sucher. Wahrheitssuchende ziehen durch den Himalaya und Asketen sieht man am Ganges meditieren.

Zeitlose Lehren und Schriften sind eine Art mystische Anziehung. Das Lesen solcher Schriften bildet uns, aber es erweckt auch eine Art von Hingabe in uns.

In der Hoffnung bessere Menschen zu werden? Oder in der Hoffnung göttliche Gegenwart zu spüren? Auf jeden Fall inspirieren sie uns, auf welche Art auch immer.


Die indische Küche ist sehr vielfältig. Im Norden anders als im Süden. Die Vielfalt der außergewöhnlichen Gewürze zeichnet die Küche aus.
Grundnahrungsmittel ist Reis. Und es gibt viele Brotsorten (Roti).
Curry gilt in Deutschland als Gewürz, doch in Indien ist es eine Zubereitungsart mit einer stark gewürzten Soße! Als Beilage gibt es viele Hülsenfrüchte. Chutneys sind Dips aus Gemüse und oder Obst.

Goa ist eines der schönsten Reiseziele in Indien. Natürlich für mich auch deshalb, weil ich mich tief damit verbunden fühle. Goa ist im tropischen kleinsten indischen Bundesstaat; die Hauptstadt ist Panaji. 1498 landete Vaco da Gama zum ersten Mal an der indischen Küste Calicut. Goa war dann 450 Jahre eine portugiesische Kolonie. Es ist damit sehr nachhaltig von Europa kulturell beeinflusst worden.

Die sonnenüberfluteten Strände in Goa mit hellem Sand an leuchtend blauem Wasser des arabischen Meeres und das Grün der Natur laden zum Träumen und erholen ein.

Meine Muttersprache ist Konkani. Diese Sprache wird von ca. 90 Prozent der Bewohner in Goa gesprochen. Ich wurde römisch-katholisch erzogen, wie viele Christen in Goa. Mittlerweile stellen Hindus aber eine Mehrheit der Bevölkerung dar.

Die natürliche Pflanzenwelt Goas ist faszinierend. Durch die Flussmündungen und die Gewässer wird einer Vielzahl von tropischen Planzen, bunten Vögeln und vielen Säugetierarten Raum geboten. Kokospalmen und Cashewbäume haben als Nutzpflanzen große Bedeutung. Fisch gehört neben Reis zu den Hauptnahrungsmitteln. Reis und Zuckerrohr, aber auch Gemüse und Obst (wie Mangos, Bananen, Ananas und Jackfrüchte) werden dort angebaut. Durch die Fischerei verdienen viele Goanesen ihren Lebensunterhalt, aber auch der Fremdenverkehr ist eine tragende Säule der Wirtschaft Goas. Goa wurde durch die Hippies bekannt, die in den 60er Jahren in Scharen die Strände Goas besiedelten. Die Partys an den Stränden liess auch die “Goa-Musik” entstehen.

Ein Erbe haben die Kolonialherrscher in der Architektur hinterlassen. Es gibt wunderschöne Kirchen und Klöster. In der Basilica do Bom Jesus liegt Franz Xaver, ein Schutzheiliger Goas, begraben. Er bekehrte ca. 30.000 Bewohner zum Christentum. Manchmal gibt es Prozessionen bei denen bunt geschmückte Statuen unter Gebeten und Gesängen durch die Stadt getragen werden. Eine religiöse Festlichkeit. Danach wird aber auch getanzt und ein buntes Treiben, ähnlich einem Jahrmarkt, findet statt. Hier kann man beobachten wie Christliches und traditionell Indisches sich vermengen.

Es bietet sich an, wenn jemand das erste Mal Indien besucht, Goa vorzuziehen, da es einfach noch europäische Züge widerspiegelt und man keinem Kulturschock ausgesetzt wird